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Ruhrstadt Hattingen
Hattingen an der Ruhr, eine moderne Stadt am südlichen Rand des Ruhrgebietes, eine ehemalige Industriestadt mit einer 150-jährigen Geschichte von Stahl und Eisen, aber auch eine mittelalterliche Stadt, die vor mehr als 1000 Jahren unter dem Schutz der Franken begründet wurde und später als Weberstadt Mitglied der Hanse wurde. wurde. Heute erlebt sie den Strukturwandel zwischen Essen, Bochum und Bergischem Land und entwickelt sich weiter zu einem attraktiven Wohn- und Dienstleistungsstandort. Dieser gewaltige Spannungsbogen der Geschichte läßt sich noch heute im Stadtbild ablesen. Das unterscheidet sie von zahlreichen anderen Städten des Ruhrgebietes. “Hattingen hatt's”: Das idyllische Ruhrtal und Elfringhauser Schweiz als Paradies für Natur , Sportler und Erholungssuchende. Drei mächtige Burgruinen und die mittelalterlichen Stadt- und Ortskerne in Hattingens Altstadt und im Stadtteil Blankensteins. Mit neun Museen weist Hattingen eine interessante Kulturlandschaft von überregionaler Bedeutung auf.
“Drei-Burgen-Stadt”
Aus der Ruhraue erhebt sich der 202 m hohe Isenberg mit der eindrucksvollen Ruine der Isenburg. Die 240 m lange Burg wurde im Jahre 1200 erbaut und von hier aus wurde das Land regiert, jedoch leider nur kurz, denn bereits im Jahre 1225 wurde die Burg nahezu vollständig zerstört. Die neuen Herren von Hattingen errichteten sich der Sage nach aus den Steinen der Isenburg ihr Domizil: Die Burg Blankenstein, ebenfalls hoch über der Ruhr im Osten gelegen. Ein mächtiger Bergfried mit Blick über das gesamte Ruhrgebiet, ein Restaurant mit Biergarten laden zum Verweilen ein. Ein Steinwurf weiter befindet sich die Wasserburg Haus Kemnade aus dem Jahr 1662 mit einer wertvollen Innenausstattung der Renaissance. Die vollständig erhaltene Burganlage enthält das Museum für Musikinstrumente und ist historische Bauernhäuser.
Von Ruhrstahl und Fachwerk
Die 1854 gegründete Henrichshütte ist eines der traditionsreichsten Hüttenwerke des Ruhrgebietes. Zeitwiese fanden hier über 10.000 Menschen Arbeit. Um das Werk herum entstanden bedeutende Arbeiterkolonien, unter anderem die Gartenstadt Hüttenau von Prof. Georg Metzendorf, dem Erbauer der Essener Margarethenhöhe. Gegen den Widerstand der ganzen Region wurde 1987 der letzte Hochofen ausgeblasen. Heute ist der Hochofen ein Denkmal und Herzstück des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte Hattingen, das als einer der Ankerpunkte zur Route der Industriekultur gehört. Auch die Altstadt von Hattingen ist Zeuge der Geschichte und mit ihren 150 Fachwerkhäusern das Aushängeschild Hattingens. Besonders sehenswert ist die teilweise erhaltener Stadtmauer, der einzigartige geschlossenen umbaute Kirchplatz, das sogenannte Bügeleisenhaus, das Alte Rathaus, heute Galerie und die “Gute Stube” der Stadt. Hinzu kommen stilvolle Einkaufsmöglichkeiten, zahlreiche urige Kneipen, Cafés und Restaurants, die in mittelalterlichem Ambiente zum Verweilen einladen.
Zwischen Geschichte und Moderne
Vom Wald zum Wasser, vom Einkaufen zur Kultur, vom mittelalterlichem Flair und zur modernen Dienstleistung, dies alles kann man in Hattingen, am Rande des Ruhrgebiets erleben. Die beiden historischen Stadtkerne mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern, romantischen Gassen, modernem Erlebniseinkauf und Kneipenbummel sind alleine schon einen Besuch wert. Die zahlreichen Museen, wie zum Beispiel das Stadtmuseum in Blankenstein und das Industriemuseum, Burgen, die Feste wie “Kemnade international”, der Kulinarische Altstadtmarkt und das Altstadtfest machen Hattingen zu einem Erlebnis. Eine moderne weltoffene Stadt, mit Geschichte, mittendrin.
Vielen Dank an Herrn Hartmann von der Tourist-Info Hattingen für diesen Text.
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