Krefeld

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Stadtportrait

1373 zur Stadt erhoben, begann der wirtschaftliche Aufschwung Krefelds mit dem Zuzug einiger Mennonitenfamilien im 17. Jahrhundert, die währen der Glaubenskriege in der Stadt am Niederrhein ein Zuhause fanden. Damit kam auch die Samt- und Seidenweberei in die Stadt. Die sogenannten „Seidenbarone“ erschlossen Fabriken und Hauswebereien, deren textiles Erbe noch heute ersichtlich ist. Bis zu 80 Prozent aller in Deutschland gefertigten Krawatten kommen nach wie vor aus Krefeld.

Mit der immer weiter steigenden Einwohnerzahl wuchs auch der Wohlstand der Stadt. So galt Krefeld 1890 als reichste Stadt Deutschlands, was solch prächtige Bauten wie das von-der-Leyen-Schloss, das heute als Rathaus dient, das Kaiser Wilhelm Museum oder der Hauptbahnhof bezeugen. Heute leben in Krefeld cirka 240.000 Einwohner auf einem Stadtgebiet von 13 774 Hektar.

Die Stadt hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Industriestadt mit wertvollen wirtschaftlichen Verbindungen in die ganze Welt entwickelt. Durch seine attraktive räumliche Lage ist Krefeld außer für die Textilindustrie, auch zu einem beliebten Standort für Unternehmen aus den Branchen Chemie, Maschinenbau, Nahrungs- und Genussmittel, Medizin- und Informationstechnik geworden. Mit den Autobahnen A 57 Nijmwegen- Köln, A 40 Venlo- Ruhrgebiet und A 44 Aachen- Düsseldorf hat Krefeld direkte Anbindung an eines der dichtesten Autobahn-netze Europas. Zum internationalen Flughafen Düssel-dorf sind es nur 20 Minuten und der Rheinhafen in Krefeld-Linn bildet den Anschluss an das Wasserstraßennetz. Bahnverbindungen zu den ICE-Bahnhöfen in Duisburg, Düsseldorf und Köln sowie ein dichtes Personennahverkehrsnetz garantieren den Anschluss an das nationale und inter-nationale Schienennetz.

Das vielfältige Angebot des Einkaufszentrums Innenstadt sowie regelmäßige Veranstaltungen locken nicht nur die Krefelder zum Stadtbummel. Den Fokus an sechs „Krefelder Samstagen“ bilden verschiedene Themengebiete. Jedes Jahr im September verwandelt die „Größte Straßenmodenschau der Welt“ die Innenstadt. Zahlreiche Bühnen werden aufgebaut, die zwei Tage lang fantastische Modenschauen des Krefelder Einzelhandels, von Krefelder Designern und Maßschneiderinnen präsentieren. Für Keramikliebhaber findet der Niederrheinische Pottbäckermarkt statt und jedes Jahr zur Adventszeit lockt der Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk und landestypischen Köstlichkeiten.

Bildung und Freizeit sind den Krefeldern gleichermaßen wichtig. Die Hochschule Niederrhein vermittelt ihren Studierenden hochkarätiges Wissen in verschiedenen Fachbereichen. Das viel-fältige Kultur- und Freizeitangebot lockt mit einer breiten Theaterlandschaft, den vielbeachteten Kunstmuseen Haus Lange, Haus Esters, erbaut von Mies van der Rohe, und das Kaiser Wilhelm Museum, dem Deutschen Textilmuseum, der Burg Linn mit Vorburg, Jagdschloss und Wassergraben sowie einer heimat- und volkskundlichen Sammlung im angrenzenden Museum, Eishallen, die Jugendstil-Galopprennbahn im Stadtwald, Golfplätzen, dem Zoo, dem Erholungspark Elfrather See, 250 Sportvereinen, der historischen Dampfeisenbahn „Schluff“, der Sport- und Veranstaltungshalle KönigPALAST und natürlich den Angeboten aus der freien Kulturszene.

Krefeld bietet gerade auch dem Naturfreund jede Menge Erholungsmöglichkeiten. Zahlreiche Parks und Gärten wurden schon im 18. und 19. Jahrhundert durch reiche Seidenfabrikanten angelegt. Weitläufige Landschafts- und Naturschutzgebiete laden zum Wandern und Fahrradfahren ein und die „Straße der Gartenkunst“ lässt sich auch an vielen Orten Krefelds entdecken. Die Seidenfabrikanten gestalteten ihre Parks nach dem Vorbild des „englischen Gartens“. Die Kunst der von geometrischen Zwängen befreiten Gartengestaltung wurde zur Krefelder Passion. Wechselnde Perspektiven aus Wegen, Brücken, Wiesen, Baumhügeln und kalkulierten Grünkompositionen großer Baumkulissen fügen sich zu lebenden Landschafts-„Gemälden“, die sich in Wasserläufen spiegeln.
Die ehemals privaten Gärten präsentieren sich seit ihrer Restaurierung als öffentliche Parks im Rahmen der „Euroga 2002plus“ als Wunder gestalteter Natur. Fachleute des städtischen Fachbereichs „Grünflächen“ bieten Führungen an für Schönhausenpark, Schönwasserpark, Greiffenhorstpark, Fischelner Stadtpark u.a.
Der Krefelder Stadtwald war ursprünglich ein 170 Hektar großes Waldgelände, dass der Seidenfabrikant Wilhelm Deuß 1897 der Stadt schenkte. Wiesen, Wasserflächen, Wege, Bootsverleih, Spielplatz und Biergarten machten es zu Krefelds großem stadtnahen Erholungspark. Um 1910 kam das grüne Oval der Krefelder Galopprennbahn hinzu.
Eine kalkulierte Einheit von gestalteter Natur und Architektur schuf um 1930 der berühmte Architekt Ludwig Mies van der Rohe. Im Auftrag der Seidenfabrikanten Lange und Esters plante er nach Maßstäben der Bauhaus-Bewegung zwei Wohnhäuser mit Gärten, die jedem Besucher offen stehen und in denen sich das ein oder andere Stück zeitgenössischer Kunst versteckt.
Im Norden des Stadtgebietes hat die Eiszeit zwei Stauchmoränen in der flachen Landschaft zurückgelassen, den Hülser Berg und den Egelsberg. Mit Wald- und Bruchgebieten in der Umgebung der rund 40 Meter hohen Hügel ist unter den Vorzeichen von Landschafts- und Naturschutz ein Refugium entstanden, das Wanderer und Naturfreunde begeistert und seltene Pflanzen und Tiere beherbergt. Doch auch die vielen kleineren Parks als „grüne Lunge“ der Innenstadt sorgen für ein angenehmes Wohnklima.


Mehr Informationen gibt es unter www.krefeld.de
oder in der Tourist-Information unter Telefon 02151-861515 per e-Mail an freizeit@krefeld.de.



Vielen Dank an Frau Multhoff von der Stadt Krefeld für den Text.


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